Marte Meo

bedeutet «aus eigener Kraft» (lat.). Die Methode knüpft an den Ressourcen und am Potential von Fachleuten und Betroffenen (Kindern, Jugendlichen, Eltern, Erwachsenen, Angehörigen u.a.m.) an. Marte Meo wurde von Maria Aarts, Niederlande, in den 70iger Jahren entwickelt. In mehr als 50 Ländern wird die Methode in sozialen, therapeutischen, medizinischen sowie in bildenden Berufen und für Personal-Entwicklung angewendet, laufend weiter entwickelt und erforscht.

Ziel von Marte Meo

ist, Entwicklung und Lernen zu unterstützen sowie Potential zu mobilisieren. Gelingendes (Ressourcen) kann mit Marte Meo differenziert im Mikrobereich wahrgenommen und so in alltäglichen Interaktionen bewusst genutzt werden.
Die Instrumente dieser Mikro-Kommunikationsmethode werden bild- sowie filmbasiert im Fachbuch von Hogrefe: „Die Marte Meo Methode“ (Berther & Niklaus, 2015 & 2019) in einfach verständlicher Sprache, praxisorientiert vorgestellt. Die Wirksamkeit von Marte Meo wird mit vielen Theorien verknüpft erklärt: mit Neurobiologie, Lern-, Bindungs-, Resilienz- und systemischen Theorien, Validation, Kinästhetik u.a.m. Einen kurzen Einblick ermöglichen der Kurzfilm sowie die beiden bildbasierten Artikel zum Buch „Die Marte Meo Methode“:
Marte Meo und Demenz und „Mit Marte Meo den Alltag erleichtern“.
Ressourcen von Kindern und Jugendlichen mit speziellen Bedürfnissen sowie von deren Eltern als auch von psychisch Kranken, von Pflege- und Betreuungsbedürftigen, von Menschen mit Behinderungen und von Fachleuten können mit Marte Meo in kurzen Interaktionsmomenten bewusst genutzt werden: dies ermöglicht Weiterentwicklung und erleichtert den anspruchsvollen Alltag für Betroffene und Fachpersonen.
Marte Meo Elemente sind intuitiv benutzte Mikro-Kommunikations-Bausteine. Diese bewusst und praxiswirksam anwenden zu lernen anhand von kurzen Filmanalysen ist Ziel der Kurse, Trainings und der Ausbildung.

Wie wird Marte Meo gelernt?

Das bild- und filmbasierte Training ist in der Regel für alle Teilnehmenden sofort praxiswirksam. Es hilft,

  • intuititv benutzte und wirksame Mikroelemente der gewöhnlichen Kommunikation und Interaktion – die Marte Meo Elemente – bewusst zu erkennen und automatisiert und ohne zusätzlichen Zeitaufwand im Alltag anzuwenden.
  • die Botschaft hinter herausforderndem Verhalten lesen und damit herausfordernde Situationen vermeiden oder vorbeugen zu können: eine Erleichterung des Alltags für Betroffene, Angehörige und Fachleute.
  • Ressourcen und deren direkte Wirkung in der gerade laufenden alltäglichen Interaktion zu erkennen.
  • zu lernen, bildbasierte Beratung für Kinder und Jugendliche mit speziellen Bedürfnissen, für deren Eltern, oder für Angehörige von Pflegebedürftigen, für Fachpersonal oder Mitarbeitende durchzuführen.

Marte Meo ermöglicht uns:

  1. bewusst zu nutzen, was wir intuitiv bereits kommunikativ unterstützend tun.
  2. Ressourcen zu mobilisieren, dies beim Menschen mit speziellen Bedürfnissen (Kinder, Jugendliche, Erwachsene) und bei uns selbst.
  3. Mikrosignale zu lesen, Gelingendes zu sehen und zu nutzen.
  4. Energie zu tanken und unsere Resilienz (psychische Widerstandskraft) zu stärken.
  5. gleichzeitig Weiterentwicklung und Weiterlernen zu unterstützen, d.h. mit den Marte Meo Elementen ohne zusätzlichen Zeitaufwand in alltäglichen Interaktionen neueste neurobiologische Erkenntnisse und Lerntheorien konkret und wirksam umzusetzen.
  6. herausforderndes Verhalten zu minimieren und diesem zu begegnen.
  7. viel mehr gute Momente schaffen, erleben und geniessen zu können.

Kontakt:
Therese Niklaus Loosli beratungspraxis(at)therese-niklaus.ch

Weitere Informationen unter www.therese-niklaus.ch